History

STRESAVIORA 1

(2013-2015)

Nach dem Erfolg des von der Europäischen Kommission finanzierten und vom FÖD Inneres koordinierten Projekts STRESAVIORA (2013-2015) und der europäischen Konferenz hierüber am 4. Dezember 2014 in Brüssel haben verschiedene lokale, regionale, nationale und europäische Sachverständigen auf die Notwendigkeit einer breiten Implementierung der Resilienz-Instrumente für Frontline-Worker und Fachkräfte, die mit Jugendlichen und ihren Eltern arbeiten, hingewiesen. Somit wurde der Ruf nach einer zweiten Phase des Projekts laut.

Daher wird auch das Folgeprojekt BOUNCE (STRESAVIORA II) vom FÖD Inneres koordiniert und von der EU-Kommission finanziert; es läuft von November 2015 bis Oktober 2017. Das Projekt beruht auf 3 Hauptzielen:

- größtmögliche Verbreitung der Resilienz-Instrumente auf lokaler Ebene mit Implementierung eines maßgeschneiderten Systems zur Unterstützung der Train-the-Trainer-Schulungen für Ausbilder, die mit Jugendlichen arbeiten,

- Entwicklung eines Netzwerks von Resilienz-Ausbildern zwischen EU-Mitgliedstaaten für den Austausch von Erfahrungen und bewährten Praktiken,

- Studie zur Bewertung der kurz-, mittel- und langfristigen Auswirkungen von Resilienz-Schulungen zur frühzeitigen Vorbeugung gegen Radikalisierung und gewalttätigen Extremismus.

10 Städte in 5 EU-Mitgliedstaaten werden als Pilotstädte für die Umsetzung und Bewertung der Resilienz-Instrumente und -Schulungen ausgewählt.

STRESAVIORA 2

(2015-2018)

 

Das über das ISEC-Programm der Europäischen Kommission finanzierte Projekt "Strengthening Resilience against Violent Radicalisation (STRESAVIORA)" ist zwischen Januar 2013 und Januar 2015 durchgeführt worden, mit dem Ziel, eine psychophysische Schulung in Sachen frühzeitige Vorbeugung zu organisieren, damit (gefährdeten) Jugendlichen geholfen werden kann, ihre Resilienz gegen radikale Einflüsse zu stärken und ihr soziales Umfeld zu sensibilisieren. Ergebnis dieses Projekts war die Entwicklung von "BOUNCE Resilience Tools".

Die BOUNCE-Schulungsinstrumente sind auf der Grundlage einer wissenschaftlichen Studie (unter Einbeziehung von Interviews mit Jugendlichen) entstanden, die die Entwicklung verschiedener Methoden zur Stärkung der Resilienz junger Menschen gegen die gewalttätige Radikalisierung ermöglicht hat. Die Studie (auf Englisch) können Sie von der Download-Seite herunterladen.

Durch Auseinandersetzung mit den vielversprechenden Schulungspraktiken in Sachen Förderung der Resilienz und durch Erprobung der Instrumente in Belgien und in den Niederlanden war es möglich, den entwickelten Methoden Gestalt zu geben und sie zu validieren.

BOUNCE ist ein Paket von drei Instrumenten zur Schulung und Sensibilisierung junger Menschen und ihres sozialen Umfelds. Diese Instrumente bieten eine positive Reaktion auf die Herausforderung, der gewalttätigen Radikalisierung in einem frühen Stadium vorzubeugen. BOUNCE-Instrumente sind Vorbeugungsmaßnahmen, die greifen sollen, sobald oder besser noch bevor eine gewalttätige Radikalisierung auftritt. Sie bieten jungen Menschen und ihrem Umfeld Mittel und Wege für den Umgang mit den Herausforderungen, die sich ihnen stellen. Die drei Instrumente (BOUNCE young, BOUNCE along und BOUNCE up) sind miteinander verflochten und ergänzen sich. Das BOUNCE-Projekt ermöglicht jungen Menschen und ihrem Netzwerk, sich zu emanzipieren, die eigene Resilienz zu stärken und mit einem Umfeld zu interagieren, das die Herausforderungen in Bezug auf die Radikalisierung gut kennt und darauf vorbereitet ist.

Die Forschungsergebnisse und Schulungsinstrumente sind auf der europäischen Konferenz vom 4. Dezember 2014 in Brüssel vorgestellt worden. Das Thema der Stärkung der Resilienz gegen die gewalttätige Radikalisierung ist zudem anlässlich der Versammlung des Policy Planners Network (PPN) vom 5. Dezember 2014 angesprochen worden. Am 8. Januar 2015 wird eine Train-the-Trainer-Ausbildung für die Ausbilder aller 28 EU-Mitgliedstaaten organisiert, um die europäischen Ausbilder mit diesen Instrumenten vertraut zu machen.

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